VfB Obertürkheim e.V.
VfB Obertürkheim e.V.

Herren sind Meister in der Kreisliga A3!

Obertürkheim – Es war der knappste aller Titelgewinne im gesamten Stuttgarter Amateur-Fußball: Mit 58 Punkten und 92:30-Toren sicherte sich der VfB Obertürkheim aufgrund von drei mehr geschossenen Treffern gegenüber dem TV Zazenhausen die Meisterschaft in der Kreisliga A, Staffel 3. Nun wartet Neuland auf die Fußballer von der Hafenbahnstraße: Noch nie spielte eine Herrenmann- schaft in Stuttgarts höchster Liga, der Bezirksliga.

 

Wolfgang Frech ist seit 48 Jahren Mitglied beim VfB, seit dem Jahr 2000 Fußball-abteilungsleiter. Nachdenken braucht er dennoch nicht: „so einen Erfolg hatten unsere aktiven Fußballer noch nie“, freut sich Frech. Für ihn hänge der Erfolg neben der sportlichen Qualität auch „mit der charakterlich und kameradschaftlich tollen Truppe“ zusammen. Und auch die Disziplin sei lobenswert gewesen und das Auftreten habe sich komplett gewandelt. Denn der VfB war vor zwei Spielzeiten in der Liga noch als disziplinloser Haufen verschrien. Frech: „Wir bekamen in dieser Runde keine rote Karte und ich glaube nur zwei Ampelkarten.“ Bezirksliga, die schwirrte schon seit geraumer Zeit in den Köpfen der Kicker von der Hafenbahnstraße herum. In der Saison 2011/12 war man nah dran, scheiterte aber in der Relegation. Auch vor der nun abgelaufenen Runde hatten sich Spielertrainer Stefan Schullehner und seine Mannen den Titel und somit auch die Bezirksliga als Ziel gesetzt. Doch Schwankungen bestimmten die Hin- runde. „Wir haben viele sensationelle Spiele abgeliefert, aber immer wieder einen Hänger gehabt, der den Kontakt nach ganz vorne abreißen ließ“, sagt Schullehner.

Der TV Zazenhausen schien schon außer Sichtweite – nach der Vorrunde hinkten die Obertürkheimer neun Zähler hinterher. „Die Vizemeisterschaft, also die Relegation, schien nur noch realistisch. Darauf haben wir uns in der Winterpause eingeschworen“, erinnert sich der Spielertrainer. aber selbst dieses Vorhaben hätte schnell Geschichte sein können. Denn im ersten Rückrundenspiel traf der VfB auf den Sportclub – seines Zeichens damals fünf Zähler vor dem VfB auf Platz Zwei. Das erste von zahlreichen Endspielen, die fortan kommen sollten. Doch die Obertürkheimer hielten diesem Druck stand. „Das Team hat stark gespielt und verdient mit 3:2 gewonnen.“ Die Leistungen stimmten auch danach, der VfB heimste nur noch Siege und zwei Remis ein. aber auch Zazenhausen schwächelte nicht, war gar noch souveräner. Die Folge: Nach 17 von 26 Spieltagen war zwar die Vize-Meisterschaft bei zwei Zählern Rückstand realistisch. Der Titel aber wohl kaum noch: Elf Zähler lag der TVZ vor dem VfB.

 

Überraschenderweise schwächelte aber der bis dato so souveräne Spitzenreiter TV Zazenhausen immer mehr, während Obertürkheim von einem Sieg zum anderen eilte. Und so lag man drei Spieltage vor Saisonende nur noch drei Punkte hinten und empfing den TVZ zum nächsten Endspiel. Und dass die Obertürkheimer in den entscheidenden Spielen ihre beste Leistung abrufen konnten und die Endspiel-Experten waren, bekam Zazenhausen schmerzlich zu spüren. alle eingesetzten VfB-akteure lieferten eine ganz starke Leistung ab, ließen den Gästen beim 3:0-Sieg nicht den Hauch einer Chance und wurden plötzlich vom Jäger zum Gejagten – Tabellenführer mit gerade mal vier Toren Vorsprung. Nicht nur, dass der VfB die letzten beiden Endspiele gewinnen musste, er musste sie auch hoch gewinnen. Ein 5:1 gegen den SV Vaihingen II und ein 5:0 gegen den VfL Stuttgart reichten letztlich, um sich den TVZ wegen dreier Tore mehr von der Pelle zu halten und die Meisterschaft zu feiern.

Übrigens: Die Leistungssteigerung in der Rückrunde kam nicht von ungefähr, sondern war auch mit den Winterneuzugängen Christoph Stegbauer und Marc Rottmeier (beide SG Untertürkheim) sowie Patrick Weigl (FC Gärtringen) verbunden. „Unser Kader wurde dadurch qualitativ breiter, sodass wir Ausfälle einfacher kompensieren konnten“, so Schullehner. Vor allem von „der Erfahrung Stegbauers hat die Mannschaft profitiert“. apropos Stegbauer. Im Winter hat er noch den Job als Spielertrainer abgelehnt, in der nächsten Saison begleitet er dieses Amt mit Schullehner zusammen. als Co-Trainer fungieren weiterhin André könig – mit 20 Treffern bester Torschütze – und Andreas Teuber. „Die Beiden haben mir sehr geholfen und auch großen Anteil am Aufstieg.“

Die Vorgabe für die Bezirksliga ist klar. „Wir peilen den Klassenerhalt an.“ Dafür will man sich punktuell verstärken. „In jedem Mannschaftsteil ein Akteur, das wäre gut und reicht aus, schließlich haben es die Meisterspieler allesamt verdient, auch in der Bezirksliga zum Einsatz zu kommen.“ Neuverpflichtungen seien zwar im Gespräch, stünden aber definitiv noch nicht fest.

 

Die Meistermacher

torwart: maxi kosalka, maxi deibler, abwehr: andreas löchle, andreas walz, florian pachner, kilian thelen, nick fröschle, patrick teuber, dominik betzler, kevin hafner, vinicius pereira, sascha benz, markus graf, mittelfeld: michael schmid, christoph stegbauer, nicolai pozorski, tim fröschle, marc rottmeir, kai brunn, alex schöpf, marc-oliver stegbauer, michele gradito, stefan schullehner (spielertrainer), sturm: andré könig (co-trainer), patrick weigl, patrick lang. co-trainer: andreas teuber, torwarttrainer: walter mang, betreuer: ralf stegbauer, wolfgang frech, physiotherapeutin: jenny könig. 

 

Quelle: Untertürkheimer Zeitung von Thorsten Streib

 

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